Leserbrief von Fritz Ullmann zum Artikel „Antrag gegen Dienstwagen für Bürgermeister gescheitert“

Leserbrief zum Artikel „Antrag gegen Dienstwagen für Bürgermeister gescheitert“
erschienen in Nr. 163 Jahrgang 81 vom 17. Juli 2026 der Bergischen Morgenpost, Seite 20;
Radevormwalder Nachrichten, C6

Sehr geehrte Redakteurinnen und Redakteure der Bergischen Morgenpost,

zuerst möchte ich mich für die laufende Berichterstattung aus den Ratssitzungen bedanken.
Gerade in einer kleinen Stadt ist es von nicht zu unterschätzendem Wert, dass die Pressevertreterinnen und -vertreter selbst von den Ratssitzungen berichten, anstatt sich alleine auf Pressemitteilungen von Verwaltung und Parteien zu stützen, die naturgemäß ihren jeweils eigenen Blickwinkel haben.

Natürlich ist es im Rahmen eines Artikel unmöglich, alle Aspekte in vollem Umfang darzustellen. Zwei Informationen fehlen in diesem Artikel allerdings, die Ihre Leserinnen und Leser wissen sollten, um den Vorgang sachlich beurteilen zu können:

1. Der Bürgermeister hatte bereits Zugriff auf ein Dienstfahrzeug, das Teil des Fahrzeugpools der Stadt ist und, wenn er es nicht benötigt, anderen Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung steht.

2. Die Verwaltung hat zu keinem Zeitpunkt inhaltlich begründet, warum (auch in Anbetracht dessen) die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs, dass dem Bürgermeister exklusiv zur Verfügung steht und von ihm zusätzlich privat genutzt werden kann, überhaupt notwendig ist.

Ergänzend übersende ich Ihnen anliegend meine Rede aus der Sitzung und danke vorab für eine Veröffentlichung des Leserbriefs.

Mit freundlichen Grüßen
gez.

Fritz Ullmann