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Ullmann wieder Ziel von Nazis – LF-Aktion gegen Rechts am Wochenende
In den letzten Jahren ist das Haus in der Kirchstraße, in dem Fritz Ullmann (LF) wohnt, immer wieder Ziel von rechten Attacken geworden. In der Nacht vom 10. auf den 11.10. wurde der Briefkasten des Stadtverordneten mit “Nazi Kiez” Aufklebern beklebt.
Das LF wird am Sonntag mit einer “Stadtpflege-Aktion” in der Kirchstr. reagieren, zu der es die Bevölkerung einlädt.
In der gleichen Nacht hatte auch eine lautstarke Feier bei einem pro-NRW Kandidaten im gleichen Haus stattgefunden. Ullmann erstattet Anzeige wegen der Aufkleber, er sieht sich von den Neofaschisten belästigt und bedroht. Seit die neofaschistische Kameradschaft “Freundeskreis Radevormwald” 2013 zur kriminellen Vereinigung erklärt und die Mitglieder des inneren Kreises verurteilt wurden, versucht die rechte Szene in Radevormwald, sich von diesem Schlag zu erholen.
Ende letzten Jahres begannen die Schikanen gegen politische Gegner von neuem. Teilweise verging keine Woche, ohne dass bei Ullmann nachts geklingelt wurde, Feuerwerkskörper explodierten oder Schmierereien und Aufkleber an und um das Haus angebracht wurden. Die aktuell sehr rassistische Stimmung in der deutschen Gesellschaft gibt Neofaschisten weiteren Auftrieb. Leider haben Institutionen wie der Runde Tisch gegen Rechts hier nicht reagiert und die Problematik sogar teilweise verleugnet. Wegsehen jedoch stärkt die Neofaschisten. Gerade Radevormwald sollte diese Lektion aus der Geschichte des Freundeskreises gelernt haben. Deswegen ist es wichtig, sofort und deutlich zu reagieren:
Kommt zur Stadtpflege-Aktion in den Wupperorten:
16.10.2016, 12 Uhr
Sparkasse Dahlerau, Kirchstraße
Das LF wird am kommenden Sonntag, den 16. Oktober, eine seit Februar mit “Nazi Kiez” und anderen Sprüchen beschmierte Häuserwand in der “kurzen Straße” auf eigene Kosten neu streichen. Hierzu laden wir Anwohner und auch Radevormwalder aus der Stadt herzlich ein. Treffpunkt ist die Sparkasse Dahlerau um 12 Uhr.
Die Wupperorte sind kein Nazi Kiez mehr – und werden es nie wieder sein!
LF-Vorschlag angenommen: Buslinie 626 soll Radevormwald bis nach Mitternacht anfahren!
Zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Verkehr (AKTV) hatte Fritz Ullmann, Stadtverordneter des LF, den Antrag gestellt, in die Stellungnahme der Stadt zum Nahverkehrsplan aufzunehmen, dass die Buslinie 626 bis nach Mitternacht von Wuppertal nach Radevormwald fahren soll. Der Ausschuss nahm den Vorschlag ohne Gegenstimmen an.
Der Vorschlag hat dabei höchste Priorität erhalten, soll also vorrangig vom Kreis beachtet werden. Dieser wird auf Grundlage der Stellungnahme der Stadt Radevormwald entscheiden. Wenn die 626 länger fährt, kommt dies Pendlern genau so zu Gute wie Menschen, die ohne Auto Freizeit- und Kulturangebote in Wuppertal wahrnehmen wollen. Das steigert wieder die Attraktivität des Wohnorts Radevormwald, so begründete Ullmann seinen Antrag. Damit dieser Vorschlag wirklich in den Kreistag kommt, muss er vorher noch durch den Rat. Die Chancen dafür stehen jetzt, nachdem keine Fraktion im Ausschuss Einwände erhoben hat, sehr gut.
Dass es so ist, ist den gut Tausend Menschen zu verdanken, die sich in den und für die Wupperorte stark gemacht und einen beachtlichen Druck auf die Politik aufgebaut haben. Ohne ihren Einsatz für einen Erhalt der Buslinien 626 und 659 hätte man erst Recht keine Verbesserung der Buslinien fordern können. “Dafür müssen wir diesen Menschen danken. Das LF ist nur ein kleiner Teil dieser Anstrengungen.”, so Ullmann.
Damit haben die Anwohner der Wupperorte und ihre Unterstützer jetzt schon viel für sich erreicht – und mehr, denn von diesem Einsatz kann nun vielleicht die ganze Stadt profitieren.
Ullmann stellt Antrag an den Verkehrsausschuss – Buslinie 626 soll bis 0:57 Uhr fahren!
Wie der Stadtverordnete des LF, Fritz Ullmann, heute auf seinem Blog veröffentlichte und gegenüber der Presse erklärte, stellt er den Antrag, die Buslinie 626 bis 0:57 Uhr über Beyenburg hinaus zu verlängern. Dieser Punkt war, vermutlich wegen eines Fehlers, nicht aus der Beratung der erweiterten Arbeitsgruppe zum Nahverkehrsplan in die Vorlage übernommen worden, so Ullmann.
Lese den Antrag selbst auf dem Blog von Fritz Ullmann:
www.EIN-LINKER.de
Radevormwald: Hinweise auf den „III. Weg“
Im Bereich um den Parkplatz in der Poststraße östlich der Innenstadt tauchen in letzter Zeit verstärkt Aufkleber des „III. Wegs“ auf. Solche Aufkleber sind in Radevormwald erstmals unmittelbar nach der Gründung eines Stützpunkts der Kleinpartei in Olpe aufgetaucht.
„Der III. Weg“ ist eine sich selbst auch anderen Neofaschisten gegenüber als elitär betrachtende Gruppe aus der radikalen Rechten mit Nähe zur Kameradschaftszene, die bisher ausschließlich außerparlamentarisch wirkt. Die Partei ist sehr klein, aber gut organisiert. Das Ziel der Gruppe besteht darin, Einfluss auf möglichst viele Menschen zu gewinnen und diese dazu zu bringen, vor Ort (aktuell vorwiegend gegen Flüchtlinge gerichtete) Aktivitäten zu entwickeln, die dann nicht unbedingt mit dem „III. Weg“ öffentlich in Verbindung gebracht werden.
Der „III. Wegs“ betreibt zu diesem Zweck mehrere Projekte in sozialen Medien und hat teils sehr umfangreiche Ratgeber herausgegeben – zum Beispiel, was man gegen die Unterbringung von Flüchtlingen machen kann und wie weit man bei rechtsextremer Hetze in den sozialen Netzen gehen kann, ohne sich strafbar zu machen. Ihre Mitglieder sind ebenfalls in den sozialen Netzwerken aktiv und aufgerufen, Menschen aufzuhetzen. Darüber, wie rechtsextrem diese Gruppe genau ist, muss wirklich nicht gestritten werden.
Selbst einzelne Aktivisten können durchaus schon Probleme verursachen, weil sie teilweise verdeckt durch Andere arbeiten.

Ein Cutout: GNLS ist eine in der rechten Szene gebräuchliche Abkürzung für „Good Night Left Side“ (Gute Nacht Linke Seite)
In den Wupperortschaften werden derweil weiterhin Aufkleber von „Widerstand.info“, aber auch selbstgemachte Cutouts geklebt. Die meisten Materialien stammen aus dem Umfeld der Dortmunder rechts-extremistischen Szene. Hier sind also wahrscheinlich die noch verbliebenen Aktivisten des ehem. Freundeskreises Radevormwald bzw. deren Umfeld aktiv.
Da es keine Überschneidungen der Gebiete gibt, in denen die verschiedenen Aufkleber geklebt werden, sind die Verantwortlichen vermutlich von einander unabhängig arbeitende Gruppen und/oder Einzelpersonen.
Das LF ruft jeden auf, der nähere Informationen zu diesen Aktivitäten hat oder diese sogar beim ankleben der Aufkleber beobachtet, die Polizei zu informieren und seine Beobachtungen mit uns zu teilen. Informationen an uns behandeln wir grundsätzlich vertraulich.
Radevormwald: Transparenz – Angaben der Ratsmitglieder liegen im Rathaus aus
Seit dem 12.09.2016 liegen die Angaben, die die Mitglieder von Rat, Ausschüssen und sonstigen Organen der Stadt Radevormwald zu Dingen wie Beruf, Vereinsfunktionen und ihrer Rolle in der Wirtschaft machen müssen, für sechs Wochen öffentlich zur Einsichtnahme im Rathaus aus, so berichtet Fritz Ullmann, Stadtverordneter des LF, auf seinem Blog (Hier der ganze Artikel).
Die Veröffentlichung basiert neben der „Ehrenordnung“ der Stadt Radevormwald auf dem Korruptionsbekämpfungsgesetz.
Heute: Diskussion zum Nahverkehrsplan
Nicht vergessen, heute (16.09.2014) Abend ab 19 Uhr lädt der Bürgerverein für die Wupperorte zu einer Vorstellung und Diskussion zum Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises im kath. Pfarrheim in der Kirchstraße, direkt neben der Sparkasse Dahlerau!
Christian Viebach von der CDU wurde ebenfalls eingeladen – wir werden im Publikum sein! Auch dort gibt es wieder die Möglichkeit, unsere Petition zum Erhalt der Busse zu unterschreiben. Bald sind es 1000 Unterschriften!
Wir werden uns hier auch aktiv mit einigen falschen Behauptungen, die Viebach und die CDU in den letzten Wochen zum Stand der Verhandlungen um den Nahverkehrsplan verbreitet haben, auseinandersetzen können. Wir sind sehr gespannt auf den Verlauf der Diskussion und hoffen auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.
Radevormwald – Burger: 626 wird weiter durch Keilbeck fahren
Ein Sieg für die engagierten Menschen in den Wupperorten!
Zumindest ein Bus wird weiter fahren! Am 07.09.16 fand in Gummersbach die Informationsveranstaltung zur Beteiligung am Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises statt. Anwesend waren Vertreter der Kommunen, der Verkehrsbetriebe und der Bürgerbusvereine. Vertreter des Kreises moderierten die Veranstaltung. Vertreter der an der Erstellung des Plans beteiligten Planungsbüros (PTV) erklärten ihr Konzept.
Radevormwald war bei dieser an sich relativ schwach besuchten Veranstaltung deutlich überrepräsentiert, denn die meisten Fraktionen hatten eigene Vertreter geschickt. Für das LF nahm Fritz Ullmann an der Veranstaltung teil. Dementsprechend war die Busanbindung auf der Keilbeck ein heiß diskutiertes Thema.
„Die 626 wird weiter durch Keilbeck fahren!“
Irene Burger, PTV
Die Vertreter des Kreises zeigten sich defensiv. Man habe nie ernsthaft vorgehabt, die Linie über die Keilbeck einzustellen. Das sei schon gesetzlich nicht zulässig – auf der Keilbeck leben zu viele Menschen! Diese Aussage lässt natürlich etwas rätselhaft erscheinen, warum dieser Vorschlag überhaupt diskutiert wurde. Auch ist damit noch nicht abschließend geklärt, in welcher Form (bspw. Taktung) die Anbindung der Menschen auf der Keilbeck und in Herkingrade in Zukunft gewährleistet werden soll und der Fortbestand der 659 ist keinesfalls gesichert. Wir müssen uns weiter für eine Verbesserung der Linienführung einzusetzen.
Unterschriftensammlung geht weiter!
„Auch wenn die Menschen in den Wupperorten durch ihr Engagement einen klaren Sieg verzeichnen können, müssen wir die Diskussion fortsetzen und den Druck auf die Verwaltungen aufrecht erhalten.“
Fritz Ullmann, LF
Dafür haben wir allen Grund, denn mittlerweile haben nicht weniger als 750 Menschen die Petition für den Erhalt beider Buslinien in den Wupperorten unterschrieben. Wegen des wirklich unglaublichen Zuspruchs und da noch nicht klar ist, wie genau es weiter geht, haben wir uns entschieden, die Unterschriftensammlung zu verlängern, und zwar bis zum 15. Oktober. Bis dahin sollten alle Unterschriftenlisten an der auf dem Bogen angegebenen Adresse eingegangen sein. Am 25. Oktober möchten wir diese Unterschriften dem Stadtrat vorlegen und darum bitten, dass er sie seiner Stellungnahme an den Oberbergischen Kreis beifügt. Damit wollen wir unterstreichen, wie wichtig eine gute Busanbindung den Menschen in den Wupperorten ist.
Wir erinnern bei dieser Gelegenheit auch an die Veranstaltung des Bürgervereins für die Wupperorte am Freitag, den 16.09.16 ab 19 Uhr im katholischen Pfarrheim in der Kirchstraße, auf der der Nahverkehrsplan ebenfalls diskutiert werden soll.
Vertreter des LF werden auch hier anwesend sein.
Radevormwald: Familien- und Sommerfest des Runden Tisches gegen Rechts
Der Runde Tisch gegen Rechts organisiert am Sonntag auf der Brede am Kinder- und Jugendtreff „Life“ zwischen 11 und 16 Uhr ein Familien- und Sommerfest, TuSpo Dahlhausen und der Dahlerauer Turnverein wirken ebenfalls mit.
Direkt kann man sich über die Arbeit des Runden Tischs gegen Rechts auf seiner Webseite informieren: http://www.radevormwald-gegen-rechts.de
Kommentar von Fritz Ullmann: Sollte der Bürgerbusverein einspringen?
„Die Linie lohnt sich nicht? Dann schenken wir sie doch einem Verein!“
Unser Stadtverordneter, Fritz Ullmann, hat auf seinem Blog einen Kommentar zu der Frage veröffentlicht, ob Vereine wie der Bürgerbusverein einspringen sollten, wenn die Verkehrsunternehmen Linien und Strecken abschaffen wollen.



